Digitale Souveränität
Kontext
Digitale Souveränität spielt eine wichtige Rolle beim Einsatz von IT‑Systemen und Cloud‑Diensten. Sie klärt, wer auf Daten zugreifen darf, wo Unternehmen ihre Daten speichern und nach welchen Regeln sie diese nutzen.
Im CRMCRMCRM bedeutet, dass sich ein Unternehmen klar auf bestehende und potenzielle Kunden ausrichtet und die Beziehungen zu ihnen systematisch gestaltet. geht es dabei vor allem um Kunden‑ und Kontaktdaten, Kommunikationsverläufe sowie Informationen aus Vertrieb und Service. Unternehmen wollen nachvollziehbar handeln und vermeiden, zu stark von einzelnen Anbietern abhängig zu sein.
Digitale Souveränität ist nicht dasselbe wie DatenschutzDatenschutzDatenschutz nach der DSGVO-Grundverordnung regelt, wie Unternehmen personenbezogene Daten rechtmäßig, transparent und sicher verarbeiten. oder Datensicherheit. Datenschutz legt fest, wie personenbezogene Daten rechtlich korrekt genutzt werden. Datensicherheit schützt Daten vor Verlust und Missbrauch. Digitale Souveränität geht einen Schritt weiter: Sie gibt Unternehmen die Kontrolle über ihre Daten, ihre Software und ihre Schnittstellen.
Praxisbeispiele
- Ein mittelständisches Unternehmen betreibt sein CRM auf eigenen Servern (On-Premises). So behält es die volle Kontrolle über Kunden‑ und Vertragsdaten.
- Ein Maschinenbauer nutzt ein deutsches Cloud‑CRM. Damit stellt er sicher, dass keine Zugriffe aus Drittstaaten möglich sind.
Synonyme
Als Synonyme für digitale Souveränität finden Sie die folgenden Begriffe:
- Digitale Selbstbestimmung
- Technologische Souveränität
- Data-Sovereignty
- Datensouveränität
FAQ
Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zum Thema digitale Souveränität.
Digitale Souveränität ist für Unternehmen wichtig, damit sie die Kontrolle über ihre Daten behalten. Sie vermeiden dadurch Abhängigkeiten von einzelnen Anbietern und können rechtliche Vorgaben besser einhalten.
Nein. Unternehmen können trotzdem Cloud‑Dienste nutzen. Entscheidend ist, wer auf die Daten zugreifen darf und wo sie verarbeitet werden.
Wo Daten gespeichert sind, entscheidet darüber, welches Recht gilt. Davon hängt auch ab, ob und unter welchen Voraussetzungen staatliche Stellen auf die Daten zugreifen können.
Nein. Sie betrifft nicht nur die IT, sondern auch die Unternehmensstrategie, interne Abläufe, den Einkauf von Software und die Einhaltung rechtlicher Vorgaben.
Die DSGVO legt die rechtlichen Mindestanforderungen für den Umgang mit Daten fest. Digitale Souveränität geht darüber hinaus: Unternehmen entscheiden selbst, ob sie die volle Kontrolle über ihren Daten haben möchten, wie sie diese nutzen, schützen und steuern.
Ja. In vielen Fällen sind sie sogar sicherer als proprietäre Software. Der Quellcode ist offen einsehbar und kann von vielen Fachleuten geprüft werden. Schwachstellen fallen so oft schneller auf und lassen sich gezielt beheben.
Digitale Souveränität mit CAS genesisWorld
CAS genesisWorld unterstützt digitale Souveränität. Unternehmen entscheiden selbst, ob sie die Lösung auf eigenen Servern oder in einer kontrollierten Cloud betreiben. Beim Cloud-Betrieb liegen die Daten sicher in einem deutschen Rechenzentrum, das nach ISO 27001 zertifiziert ist.
Rollen‑ und Rechtesysteme in CAS genesisWorld steuern, wer auf welche Daten zugreifen darf. Schnittstellen machen es leicht, weitere Systeme anzubinden und Abhängigkeiten zu vermeiden. So behalten Unternehmen jederzeit die Kontrolle über ihre Kunden‑ und Unternehmensdaten.
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