Autor: Gesa Epple 25. März 2019

Teil 3: IT-Begriffe, deren Bedeutung Sie kennen sollten

Im dritten Teil unseres Glossars erfahren Sie, was sich hinter den IT-Begriffen Künstliche Intelligenz, Internet der Dinge, Big Data und Cloud Computing versteckt.

Künstliche Intelligenz

Als im Jahr 2001 Steven Spielberg den Film „A.I. – Künstliche Intelligenz“ herausbrachte, wussten viele noch nicht einmal, was genau sie sich darunter vorstellen sollten. Noch weniger waren sie sich bewusst, dass der Begriff schon seit 1956 in Forscherkreisen kursierte.

Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz ist ein Teilgebiet der Informatik, das sich mit dem automatisierten Lernen von Maschinen und Systemen befasst. Ihr Ziel ist es, ihnen die Fähigkeit zu geben, Informationen zu verwerten, Entscheidungen zu treffen und selbstständig zu handeln. Heutzutage ist Künstliche Intelligenz ein fester Bestandteil des digitalen Lebens. Die Anwendungsgebiete umfassen maschinelle Übersetzungen, Suchmaschinen, Explorations-Roboter, Apps für die automatische Erkennung von Gesichtern, Sprache, Bildern etc., Computerspiele, Simulationen, selbstfahrende Autos, menschenähnliche Roboter oder auch virtuelle Assistenten.

Internet der Dinge

Der Begriff Internet der Dinge (alternativ: Internet of Things) ist eng mit den Konzepten der Künstlichen Intelligenz und Industrie 4.0 verwandt. Ein prominentes Beispiel für das „IoT“ sind Smart Home Systeme mit ferngesteuerten Haushalts- und Multimediageräten:

Ihre Heizung stellt sich je nach Außentemperatur automatisch ein. Der Kühlschrank schickt Ihnen eine eigens verfasste Einkaufsliste auf Ihr Smartphone. Und die Lichter schalten sich aus, sobald sich niemand mehr im Raum befindet. Das Internet der Dinge sieht vor, dass sich Maschinen, Sensoren, Computeranwendungen und Menschen mithilfe des Internets vernetzen und untereinander austauschen. In vielen Fällen ist der menschliche Eingriff auch gar nicht mehr von Nöten – die Geräte koordinieren sich untereinander selbst, um Aktionen selbstständig auszuführen.

Internet der Dinge

Big Data

Der Begriff bezeichnet im Grunde genommen sehr große Datenmengen, aber auch komplexe und schnelllebige Daten, die mit konventionellen Methoden nicht mehr verarbeitet und ausgewertet werden könnten. 

Big Data

Ob es sich um Behörden, Tracking-Geräte, Kundenkarten, Überwachungssysteme oder digitale Kommunikationskanäle handelt – sie alle zeichnen kontinuierlich Informationen auf. Die Menge an gespeicherten Daten ist demnach enorm. Interesse an ihrer Auswertung haben Akteure aus den Bereichen Wirtschaft, Marktforschung, Medizin und Journalismus, die dafür besondere Bemühungen anstellen. Als Trendbegriff nutzen wir„Big Data“ heutzutage üblicherweise für Informationen, die im Internet über deren Nutzer und ihre Verhaltensmuster gesammelt werden. Von Bedeutung ist Big Data z.B. für Facebook, Apple und Microsoft.

Cloud Computing

Das Cloud Computing ermöglicht es, auf Daten zuzugreifen, die nicht mehr auf der eigenen Festplatte, sondern im Internet gespeichert sind. 

Das hat zum einen den Vorteil, dass mehrere Menschen von unterschiedlichen Rechnern aus Zugang zu den gleichen Daten haben. Zum anderen lässt sich die benötigte IT-Infrastruktur nach Bedarf mieten, wodurch auch finanzielle Vorteile entstehen. SaaS ist ein Teilbereich des Cloud Computings.

Cloud Computing

Sie haben die ersten beiden Teile noch nicht gelesen? Erfahren Sie im ersten Teil, was Cookies, Blockchain, Chatbot und FinTech bedeuten. Im zweiten Teil verraten wir Ihnen, was hinter Industrie 4.0, Crowdsourcing, SaaS und RSS-Feed steckt. In Kürze erfahren Sie im vierten und letzten Teil dieser Serie, was App, Virtual Reality, TAPI und 3D-Druck bedeuten.

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